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Die 10 besten Golfplätze in New York

Kein US-Bundesstaat hat eine dichtere Konzentration von Weltklasse-Golfplätzen auf so begrenztem Raum wie New York. Long Island allein beherbergt mehrere der bedeutendsten Plätze der Welt, deren Geschichte das amerikanische Golf über ein Jahrhundert geprägt hat. Von den Sanddünen Southamptons bis zu den Staatsparks Nassaus reicht ein Spektrum, das kaum zu überbieten ist. Gleichzeitig bieten die von der Öffentlichkeit zugänglichen Bethpage-Plätze eine demokratische Golfkultur, die in dieser Qualität nirgends sonst zu finden ist. Öffnen Sie die Karte, um alle verzeichneten Plätze in New York zu erkunden.

1. Bethpage State Park (Black Course), Farmingdale

Bethpage Black ist der bekannteste öffentliche Golfplatz der Welt. A. W. Tillinghast entwarf ihn 1936 im Auftrag des New York State Park System; er war von Anfang an als herausfordernder Kurs für erfahrene Spieler gedacht — ein Schild am ersten Tee warnt Hochhandicapper ausdrücklich. Die US Open 2002 (Tiger Woods) und 2009 (Lucas Glover) sowie die PGA Championship 2019 (Brooks Koepka) bestätigten Bethpage Black als vollwertigen Major-Austragungsort. Lange Yardage über 7.400 Yards, tiefe Bunker, enge Fairways und schnelle Grüns machen jeden Runde zu einer echten Prüfung. Öffentlich; Green Fees für NY-Einwohner deutlich günstiger als für auswärtige Gäste.

2. Shinnecock Hills Golf Club, Southampton

Shinnecock Hills ist einer der fünf Gründungsclubs der USGA und Gastgeber der US Open von 1895, 1986, 1995, 2004 und 2018. William Flynn und Howard Toomey überarbeiteten den ursprünglichen 1891-Entwurf entscheidend; der Kurs liegt auf einem Rücken über der südlichen Küste Long Islands und fängt jeden Wind vom Atlantik auf. Die natürliche Links-ähnliche Topografie mit Dünengräsern, Heide und knappen Roughs ist unnachahmlich. Die 2018 US Open mit Dustin Johnson brachte Shinnecock erneut in den Mittelpunkt des Weltgolfs. Streng privat; eines der schwer zugänglichsten Clubs in den USA.

3. National Golf Links of America, Southampton

Charles Blair Macdonald gründete 1911 National Golf Links mit dem erklärten Ziel, die besten Loch-Konzepte europäischer Links-Plätze in amerikanischem Boden nachzubilden. Das Ergebnis war revolutionär und prägte den amerikanischen Platzbau des 20. Jahrhunderts. Repliken von Holes wie dem 'Eden', dem 'Redan' und dem 'Alps' — inspiriert von St Andrews, North Berwick und Prestwick — sind hier erlebbar. National Gulf Links gilt als einer der fünf oder sechs besten Plätze der Welt und ist privat; Mitgliedschaft ist seit Generationen in bestimmten Familien. Kaum zugänglich für Besucher.

4. Winged Foot Golf Club (West Course), Mamaroneck

Winged Foot West ist A. W. Tillinghasts Meisterwerk im Westchester County nördlich von New York City. Entwurf 1923; die Grüns sind für ihre harte, schnelle Oberfläche und die scharfen Hinterkanten berüchtigt, die jeden überhitschossenen Approach in Bogey oder schlimmer verwandeln. Fünf US Open-Austragungen, zuletzt 2020 (Bryson DeChambeau), vier USGA-Amateurmeisterschaften und mehrere andere Major-Events bezeugen die Bedeutung des Clubs. 'Hacker's Delight' ist Winged Foot wahrlich nicht; der Kurs vergibt nichts. Privat.

5. Oak Hill Country Club (East Course), Pittsford

Oak Hill liegt außerhalb von Rochester im westlichen New York State — weit entfernt von der Metropole, aber ein Weltklasseplatz von unbestrittener Bedeutung. Donald Ross legte den ursprünglichen Kurs 1924 an; mehrere Überarbeitungen haben den Charakter erhalten. Oak Hill war Gastgeber von fünf US Open, der PGA Championship (zuletzt 2023 mit Brooks Koepka) und dem Ryder Cup 1995 — eine Breadth an Major-Geschichte, die nur wenige Clubs in Amerika überbieten. Der East Course ist bekannt für seine gepflegten, aber heimtückischen Grüns und seinen alten Baumbestand. Privat.

6. Quaker Ridge Golf Club, Scarsdale

Quaker Ridge liegt in Scarsdale, Westchester County, unweit von Winged Foot, und ist ebenfalls ein Tillinghast-Design — 1916. Der Kurs ist weniger bekannt als seine berühmten Nachbarn, steht diesen in der Qualität aber in nichts nach; einige Kritiker bevorzugen die Kohärenz des Quaker-Ridge-Designs. Die US Senior Open wurde hier ausgetragen; der Kurs ist privat und kaum in der breiteren Öffentlichkeit bekannt, was seinen Charme für die Mitglieder ausmacht. Für Golfer, die Tillinghast-Architektur studieren wollen, ist Quaker Ridge eine kaum substituierbare Referenz.

7. Garden City Golf Club, Garden City

Garden City ist eines der ältesten Clubs in Amerika — 1899 gegründet. Der Kurs auf Long Island besitzt echten Linkscharakter: leicht, auf trockenem Sandboden, mit natürlichem Dünengras und starkem Wind. Die USGA Amateur Championship fand hier mehrfach statt. Ein Muss für Architektur-Enthusiasten, die das frühe amerikanische Golf-Design verstehen wollen. Privat; der Club hält an einer historischen Atmosphäre fest, die viele modernere Clubs aufgegeben haben.

8. Sebonack Golf Club, Southampton

Sebonack eröffnete 2006 auf einem Gelände zwischen Shinnecock Bay und dem Atlantik in Southampton. Jack Nicklaus und Tom Doak konzipierten gemeinsam — eine Seltenheit — einen Kurs, der von drei Seiten vom Wasser umgeben ist. Die natürliche Lage ist atemberaubend; einige Experten halten Sebonack für das visuell schönste Golfgelände an der Ostküste. Privat; Mitgliedschaft ist nach Einladung. Der Club hat die US Women's Open 2013 und die US Senior Open ausgetragen.

9. Maidstone Club, East Hampton

Maidstone in East Hampton ist einer der wind-exponiertesten Plätze in New York. Direkt am Atlantik gelegen mit Blick auf Three Mile Harbor, verbindet der Kurs echte Links-Qualitäten mit einem historischen Club-Ambiente — gegründet 1891. Das Design von Willie Park Jr. und späteren Überarbeitern ist einfach gehalten und vertraut sich dem Wind als wichtigstem Schutz. Privat; im Sommer nutzen Mitglieder der New Yorker Oberschicht in den Hamptons das Gelände intensiv.

10. Trump Golf Links at Ferry Point, Bronx

Ferry Point ist die bemerkenswerteste Ausnahme in dieser Liste: ein öffentlicher Platz im Bronx, mit Blick auf Manhattan, direkt am East River. Jack Nicklaus entwarf einen Linksplatz auf einer Halbinsel; die Silhouette der Stadt hinter den Fairways ist einzigartig. Eröffnet 2015 nach jahrelangen Verzögerungen und politischen Auseinandersetzungen; der Kurs ist für New Yorker Green-Fee-Verhältnisse zugänglich und bietet ein Golferlebnis, das sonst nur in privaten Enklaven Long Islands möglich wäre. Empfehlenswert für Besucher, die New York von einer unerwarteten Seite erleben wollen.

Saison, Anreise und Greenfees

Die Golfsaison in New York läuft von April bis November; die Spitzenzeit im Herbst bietet Laubfärbung und perfekte Temperaturen. John F. Kennedy, LaGuardia und Newark sind die drei großen Flughäfen der Metropolregion; für Long Island ist MacArthur Airport eine günstige Alternative. Green Fees variieren extrem: Bethpage Black kostet für NY-Einwohner unter 100 Dollar; Privatclubs sind für Besucher de facto unzugänglich. Alle Plätze auf der Karte entdecken und die Dichte der New Yorker Golflandschaft selbst erkunden.