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Die 10 besten Golfplätze in South Carolina

South Carolina hat sich zu einer der wichtigsten Golfregionen der Vereinigten Staaten entwickelt. An der Küste des Palmetto State finden sich Links-artige Layouts mit Atlantikblick, während das Inland Parkland-Kurse von beachtlicher Qualität bereithält. Hilton Head Island ist seit den 1960er Jahren ein etabliertes Golfreiseziel, und Kiawah Island hat sich nach dem Ryder Cup 1991 und mehreren U.S. Opens endgültig in der Golftopographie eingeschrieben. Das milde Klima ermöglicht Golfspielen praktisch das ganze Jahr über, was den Staat besonders für Wintergolfer aus dem Norden attraktiv macht.

1. Harbour Town Golf Links, Hilton Head Island

Harbour Town ist der bekannteste Golfplatz South Carolinas und Austragungsort der RBC Heritage auf der PGA Tour, einem der traditionsreichsten Meisterschaftsturniere der Tour. Pete Dye und Jack Nicklaus entwarfen den Kurs 1969, und er gilt als eines der bedeutendsten Designprojekte von Dye's Karriere. Par 71, rund 6.600 Meter. Das Markenzeichen ist der rot-weiß gestreifte Leuchtturm am 18. Grün, der direkt am Calibogue Sound liegt. Enge, baumgesäumte Fairways und winzige, schnelle Grüns belohnen Präzision über Weite. Öffentlich zugänglich als Resort-Kurs von Sea Pines.

2. Kiawah Island Golf Resort (Ocean Course)

Der Ocean Course auf Kiawah Island ist der längste Meisterschaftskurs in der amerikanischen Golfgeschichte und gilt als einer der anspruchsvollsten Kurse weltweit. Pete Dye entwarf den Par-72-Kurs 1991 eigens für den Ryder Cup — das berühmte „War at the Shore". Rund 6.900 Meter in Turnierstellung, exponiert dem konstanten Atlantikwind. Zehn der 18 Löcher haben direkte Meeresblicke, und das finale Par-4-18. ist eine der furchteinflößendsten Schlusskurven im professionellen Golf. U.S. Open und PGA Championship wurden hier ausgetragen. Öffentlich buchbar als Resort-Kurs.

3. Kiawah Island Golf Resort (Osprey Point)

Osprey Point ist der entspanntere Bruder des Ocean Course auf Kiawah Island, entworfen von Tom Fazio. Der Par-72-Kurs führt durch malerische Sumpflandschaften, Waldgebiete und entlang von Lagunen, die dem Kurs seinen Namen gaben — Fischadler nisten hier tatsächlich. Weniger spektakulär als der Ocean Course, aber taktisch anspruchsvoller und bei Stammspielern hoch geschätzt. Für Hotelgäste des Kiawah Island Golf Resorts zugänglich; Greenfees sind moderat im Vergleich zum Flagship-Kurs.

4. The Dunes Golf and Beach Club, Myrtle Beach

The Dunes ist das Flaggschiff des Myrtle-Beach-Gebiets und wurde 1949 von Robert Trent Jones Sr. entworfen — eine frühe Meisterarbeit des Meisters der amerikanischen Kursarchitektur. Par 72, rund 6.800 Meter. Das 13. Loch, „Waterloo", ein langer Par-5 mit einem Intracoastal-Waterway-Schenkel, ist berühmt für seine Entscheidungsmomente. Myrtle Beach ist überhaupt eine der dichtesten Golfregionen der USA mit über 100 Kursen in der Umgebung. The Dunes ist der erste unter ihnen. Gastzugang ist möglich.

5. Caledonia Golf & Fish Club, Pawleys Island

Caledonia ist ein verstecktes Juwel im Niedrigland South Carolinas. Mike Strantz entwarf diesen Par-70-Kurs auf dem Gelände einer ehemaligen Reisplantage aus der Kolonialzeit. Live-Oak-Bäume, die von spanischem Moos behangen sind, schaffen eine atmosphärische Kulisse. Das Design ist strategisch klug: Die Fairways sind großzügig, aber die Position zur Fahne macht den Unterschied. Ein öffentlicher Kurs ohne Mitgliedschaft, was ihn zum beliebtesten Tageskurs im Pawleys-Island-Bereich macht.

6. True Blue Golf Club, Pawleys Island

True Blue liegt direkt neben Caledonia und ist das zweite Meisterwerk von Mike Strantz in der Region. Der Par-72-Kurs bietet dramatischere Verläufe als Caledonia: breite Dünenlandschaften, tiefe Sandbunker und weitläufige Grüns verlangen Planung und Risikoabwägung bei jedem Abschlag. Beide Pawleys-Island-Kurse werden oft im Paket gebucht, und das Duo gilt als eine der besten 36-Loch-Kombinationen an der Ostküste. Öffentlich zugänglich, mit komfortablen Einrichtungen.

7. Ocean Course at Palmetto Dunes, Hilton Head Island

Palmetto Dunes ist ein Resort mit drei Kursen auf Hilton Head, und der Ocean Course von Robert Trent Jones Sr. ist der älteste und bekannteste der drei. Par 72, der Kurs bietet Atlantikblicke auf mehreren Löchern und ist von Lagunen durchzogen. Weniger berühmt als Harbour Town, aber von ernsthaften Golfspielen wegen seiner technischen Anforderungen geschätzt. Als Resort-Kurs öffentlich zugänglich.

8. Yeamans Hall Club, Hanahan

Yeamans Hall liegt nördlich von Charleston und ist ein semi-privater Club mit bemerkenswert historischem Hintergrund. Seth Raynor entwarf das ursprüngliche Design in den 1920er Jahren, und das Layout wurde von Tom Doak sorgfältig restauriert. Die Grüns folgen Raynors charakteristischen geometrischen Vorlagen — Alps, Biarritz, Redan — und stellen an Kenner klassischer Golfarchitektur besonders hohe Anforderungen. Gastzugang über Club-Buchung ist begrenzt möglich.

9. Long Cove Club, Hilton Head Island

Long Cove ist ein privater Club auf Hilton Head Island, entworfen von Pete Dye im Jahr 1981. Der Par-70-Kurs gilt als einer von Dyes subtilsten Entwürfen: kein Spektakel um des Spektakels willen, sondern eine Partitur für präzises Eisenspiel. Tiefe Rough-Zonen, scharf konturierte Bunker und schnelle Grüns machen Long Cove zu einem Meisterschaftskurs im Miniaturformat. Zugang nur über Mitgliedereinladung — für Gäste eines der schwerer zugänglichen Kurse dieser Liste.

10. TPC Myrtle Beach, Murrells Inlet

TPC Myrtle Beach liegt an der südlichen Peripherie des Myrtle-Beach-Golfgebiets in Murrells Inlet. Tom Fazio entwarf den Kurs auf einem bewaldeten Gelände mit mehreren Wasserhindernissen. Par 72, rund 6.700 Meter. Als TPC-Anlage verfügt der Kurs über ein spectator-freundliches Design mit mehreren amphitheatralisch angelegten Grüns. Der Kurs ist öffentlich zugänglich und eines der am besten gewarteten Tagesangebote in der Region.


Golf in South Carolina lässt sich das ganze Jahr über spielen, aber die ideale Saison erstreckt sich von Oktober bis Mai, wenn die Küstentemperaturen mild sind und die Sommerhitze und -feuchtigkeit nachlassen. Greenfees variieren stark: Von rund 80 US-Dollar auf öffentlichen Kursen bis über 400 US-Dollar für den Ocean Course in der Hochsaison. Buchungen sollten frühzeitig erfolgen, besonders für Kiawah und Harbour Town. Wer alle Kurse der Region auf einen Blick sehen möchte, findet sie hier auf der interaktiven Karte: Karte öffnen.